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"Mit Zuversicht in die Weite" - Rezension "grenzenlos" Mannheimer Morgen / Inhaltsverzeichnis / Leseproben

Erstausgabe, Oktober 2011:

Leseproben aus noch unveröffentlichten Romanen von Vladimir Zarev, Sofia, Massum Faryar, Berlin, Meinrad Braun, Mannheim;

Statements, Kurzgeschichten, Lyrics, literarische Porträts von:

Marica Bodrožić, Berlin, Thomas Frahm, Sofia, Minnet Atil, Kabul, Pega Mund, München, Ariane Böckler, Nürnberg, Ina Weixler, Ingolstadt, Stephan Weiner, Düsseldorf, Rolf Bergmann, Dresden, Hanno Millesi, Wien, Sabine Trinkaus, Alfter, Adolf Kutschker, verstorben, Charles Bukowski, verstorben, Sylvie Schenk-Gonsolin, Stolberg, Cherno Albany, Klagenfurt, Dimitré Dinev, Wien, Evelina Jecker-Lambreva, Holzhäusern/Schweiz, Werner Weimar-Mazur, Waldkirch, Thomas Kösters, München, Rea Revekka Poulharidou, Friedrichshafen, Maria E. Brunner, Krakau, Siegfried Einstein, verstorben, Klaus Servene, Mannheim, Doris Bewernitz, Berlin, Martina Sens, Pramet/Österreich, Peter-Paul Zahl, verstorben;

Ausführliches Interview von SHAN e.V., Universität Heidelberg, mit dem Filmproduzenten und Autor Uwe Kräuter, Beijing.

Jochen Hörisch und Jürgen Nielsen-Sikora zur geplanten Bewerbung der Stadt Mannheim zur "Europäischen Kulturhauptstadt".

Zahlreiche Fotos.

"Mit Zuversicht in die Weite" - Rezension Mannheimer Morgen 10.Dezember 2011

Pressemitteilung der Stadt Mannheim 15. November

Pressemitteilung per OpenPr vom 14. November 2011

212 Seiten, broschiert, Andiamo, ISBN: 978-3-936625-18-9, € 14.80

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public-republic.de  -  bulgarisch

Dr. Jürgen Nielsen-Sikora, akademischer Mitarbeiter an der Universität Köln, Historisches Institut, Abt. für Didaktik der Geschichte und Geschichte der Europäischen Integration; Preisträger der Jungen Akademie 2005 und 2007, Publikumspreis der Salzburger Hochschulwochen 2007. www.juergen-sikora.de

Prof. Dr. Jochen Hörisch ist Ordinarius für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim, u.v.a. 2010/ 2011 Fellow im Forschungsprojekt des Zentrums für Religion, Wirtschaft, Politik (ZRWP-Collegium Helveticum) in Basel über »Ökonomie und Religion«. 2011 erschien von ihm »Tauschen, Sprechen, Begehren - Eine Kritik der unreinen Vernunft« im Hanser-Verlag, München. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen zu kultur- und medienanalytischen Themen.

Mannheimer Schule für Europa von 
Thomas Frahm (aus: grenzenlos)

Bis 2020 ist es noch gefährlich lange hin. An allen Ecken und Enden der Europäischen Gemeinschaft brennt es. Brennen Feuer, mit großen Euro-Banknoten genährt. Da ist keine Zeit zu verlieren: Mannheim muss sofort, per Eilbeschluss, zur Europäischen Kulturhauptstadt ernannt werden, und nicht nur für ein Jahr, sondern für die Dauer der Krise. Nach Mannheim kommen müssten aber nicht so sehr Touristen und europäische Kulturbürger, sondern Euro-Kommissare und Europa-Abgeordnete, und zwar zur Schule, zur Mannheimer Schule.

Die Mannheimer Schule markiert den Anfang dessen, was als musikalische Klassik in unsere Kultur eingegangen und mit der Freuden-Ode aus Beethovens 9. Sinfonie sogar zur Europa-Hymne geworden ist. Schon vor der Mitte des 18. Jahrhunderts am Mannheimer Hof von Johann Stamitz begründet, ist sie zugleich ein Leuchtzeichen der beginnenden europäischen Aufklärung. Sie hat - zum Zeichen der Gleichheit und Gleichbehandlung aller Menschen - den einheitlichen Bogenstrich für die Geigen im Orchester eingeführt, der uns lehren kann: Einigkeit macht stark! Sie hat die barocke Terrassendynamik abgeschafft, die in ihrer Stufigkeit für die alte, absolutistisch geführte Klassengesellschaft stand, und sie durch eine stufenlose Dynamik ersetzt, die für das freie, ungehinderte Erheben und Senken der Stimme in der Gesellschaft steht.

Die Komponisten der Mannheimer Schule haben auch den Sonatensatz entwickelt, haben das zweite Thema zum gleichberechtigten Widerpart des ersten gemacht, und damit die Grundlagen für jene Streitkultur geschaffen, ohne die ein Klangkörper wie der europäische, der demokratisch sein will, nicht auskommt. Ach ja, und das Horn haben sie ins Orchester eingeführt. Wir könnten es heute als Nebelhorn verwenden, damit Europa nicht aufläuft auf die Sandbänke seiner eigenen Kurzsichtigkeit.

Uwe Kräuter

Adolf Kutschker

Evelina Jecker-Lambreva

Doris Bewernitz

Minnet Atil

Corina M. Weixler

Hanno Millesi (Foto: Stefan Sandner)

 

Charles Bukowski

 

 

Vladimir Zarev, geboren 1947 in Sofia, Autor von insgesamt fünfzehn Romanen, Erzählbänden und Sachbüchern. Auf Deutsch erschien 2007 der Roman Verfall, 2009 bei Deuticke als erster Teil der Weltschev-Trilogie der Roman Familienbrand und 2011 als zweiter Teil der Roman Feuerköpfe. Thomas Frahm, geboren 1961 in Duisburg, Autor von Lyrik, Kurzprosa und Bulgarien-Essays, nimmt seit 2000 in Sofia ein Vollbad in der Sprache, aus der er die Romane Vladimir Zarevs ins Deutsche überträgt.

Thomas Frahm


Marica Bodrozic 2011 im Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen

 

Massum Faryar als Alfred-Döblin-Stipendiat im Garten des Grass-Hauses in Wewelsfleth (Sommer 2011)

Sylvie Schenk (Foto: Walter Lindenberg)

 

Meinrad Braun - Zur Homepage bitte Foto anklicken!

 

 

Rea Poulharidou

Stephan Weiner

Dimitré Dinev

Siegfried Einstein

Peter-Paul Zahl

Werner Weimar-Mazur

 

Klaus Servene

 

Der "Vorläufer" des neuartigen Readers "grenzenlos", das "Europa-Lesebuch":

grenzen.überschreiten. ein europa-lesebuch. 35 Kurzgeschichten über Migration und Europa. Herausgegeben von der Stadt Mannheim und Klaus Servene, sowie von Sudabeh Mohafez und Dimitré Dinev - mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Mannheim. Das Buch zum internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb 2007, ISBN 978-3936625110, Broschiert, 228 Seiten, € 14.80, 1.Auflage Januar 2008

 

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