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Massum Faryar erhält Alfred-Döblin-Stipendium - und wird Stadtschreiber in Dresden - Herzlichen Glückwunsch!
MDR-FIGARO-Porträt
Buzkashi im Literaturhaus Leipzig 21.9.20101957 in Herat geboren, legte Massum Faryar in Afghanistan sein Abitur ab und kam 1982 nach Deutschland, wo er in München Germanistik studierte. Er lebt in Berlin, wo er als Übersetzer und
Autor tätig ist. Im Jahr 2005 promovierte Faryar an der Freien Universität Berlin mit der Arbeit Fenster zur Zeitgeschichte: eine monographische Studie zu Ota Filip und seinem Werk. Von 2007 bis 2008 war er Stipendiat des Künstlerdorfes Schöppingen. Beim Internationalen Literaturwettbewerb "grenzen.überschreiten" erhielt Massum Faryar für seinen Beitrag Der Rucksack 2008 eine Sonderauszeichnung des Vereins KulturQuer-QuerKultur.
Als „beklemmend aktuell, erzählerisch versiert und für einen breiten
Leserkreis spannend und zugleich informativ“ würdigte die Jury seine
Erzählung; ein Auszug aus dem umfangreichen Romanprojekt "Buzkashi", an welchem der Autor seit 2007 arbeitet.
Im Jahr 2009 wurde Faryar als Stipendiat des Künstlerhauses
Lauenburg sowie durch ein Stipendium des Landes Brandenburg für den
Aufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf gefördert. Im Jahr 2010
erhält Massum Faryar das Alfred-Döblin-Stipendium. Von Juni bis November 2010 wird er als 15. Dresdner Stadtschreiber in der sächsischen Landeshauptstadt leben.
Presse (Auswahl):
Sächsische Zeitung 16.6.2010
Märkische Allgemeine 18.7.2009
Die Rheinpfalz 10.11.2009